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Tourismusverein Rügen-Nord

Schöne Erlebnisse sind wichtig - sie halten uns in Schwung und fördern Gemeinsamkeit. Wir wollen für Sie diese Momente festhalten.

 

 

 


Windland Wittow

Wenn man Rügens nördlichste Halbinsel mit dem Namen Wittow von Süden nach Norden durchquert hebt sich langsam das Land von der Ebene über dem Meeresspiegel zur Steilküste empor. Wittow bedeutet Windland. Nicht zufällig erhielt der Norden von Rügen diesen Namen, denn an rund 300 Tagen im Jahr herrscht hier der Wind. Die Halbinsel ist von Bodden und Meer umgeben und durch eine 10 km lange Landzunge an der Tromper Wiek mit der Halbinsel Jasmund verbunden. Dort befindet sich auch der längste und schönste Strand, welcher Schaabe genannt wird. Die Wittower Fähre ist die Verbindung nach Westrügen. Der nördlichste Punkt der Halbinsel und somit auch der nördlichste Punkt Mecklemburg-Vorpommerns ist das Kap Arkona.

Zu Besuch auf der Halbinsel Wittow

Hier auf Wittow ist einiges Möglich: Das Kap Arkona, als nördlichster Punkt Rügens, ist für viele Besucher der Insel ein bedeutender und attraktiver Anziehungspunkt. Am äußersten Zipfel Rügens ragen die über 6 Meter hohen Überreste der slawischen Tempelburg empor. Zu jeder Jahreszeit sind sie über neu angelegte Wanderwege erreichbar. Vom großen Parkplatz aus, vor der Gemeinde Putgarten, kann man mit der Arkona Bahn, per Kutsche oder zu Fuß zum Kap Arkona gelangen. Von Breege-Juliusruh aus können Sie jedes Ausflugsziel  auf Wittow schnell erreichen. Egal, welche Wanderstrecke Sie wählen – überall Natur pur! Für die Tagestour per Rad oder zu Fuß geht es immer entlang der Boddengewässer. Über Kopfsteinpflasterstraßen vorbei an alten Gutshäusern und ihren schönen Parks, die gleichsam wie kleine grüne Inseln inmitten der Felder ruhen. Im Frühjahr entfaltet sich die Pracht der Märzenbecher und Buschwindröschen. Das satte gelb der Rapsfelder wechselt ab mit dem frischen Grün der Bäume. Im Sommer leuchten inmitten der Gersten-, Roggen- und Weizenfelder die blauen und roten Tupfer von Kornblumen und Mohn. Dazu kommt das Faulenzen in der Sonne mit dem Badespaß an der Tromper Wiek .Geht das Jahr dann zu Ende, färbt der Herbst die Blätter bunt und lässt in der Schaabe das Heidekraut blühen. Also für jeden Erlebnisurlaub die richtige Mischung. Viele gastronomische Angebote unterwegs machen Ihnen die Auswahl der Wanderroute leicht.

Glowe
Unerwartet taucht in all dieser Einsamkeit eine Marina auf. Nagelneu ist sie und der stolz der Bewohner des Fischerdorfs und Badeortes Glowe am Eingang der Tromper Wiek. Werden sich hier in kürze Segler und Motorboote durch die Hafeneinfahrt drängen? Wird von See her ein großer Gästestrom das romantische Dorf am Eingang der Schaabe mit seinem breiten und völlig Steinfreien Strand besuchen? Aber nicht nur die Marina, auch die lange Nährung die Schaabe, haben Glowe bekannt gemacht. Wer auf dem Landweg in den Norden Rügens will muss diese über 10 Kilometer lange Landenge zwischen Meer und großem Jasmunder Bodden passieren. Eine herbe Schönheit liegt über der Schaabe. Der einmalige Strand zieht Badehungrige an die sich dem Trubel quirlender Badeorte entziehen möchten und für alle die ist dann Glowe auch der nahe gelegene Einkaufort und die Flaniermeile.    

Schaabe
Gebiete wie die Schaabe sind auf rügen häufig, auf der einen Seite das Meer auf der anderen ein Binnengewässer. Aber diese Binnengewässer waren ursprünglich keine, sondern die Meeresströmung hat diese Nährungen gebildet. Sie sind immer länger gewachsen und haben schließlich einen Inselkern mit dem anderen wie eine Landbrücke verbunden. Dabei wurde eine größere Wasserfläche vom Meer abgeschnitten die wir heute als Bodden bezeichnen, allerdings nur dann, wenn sie irgendwo noch Verbindungen zur offenen See haben. So auch hier an der Schaabe und der feinsandige Strand bestätigt ihre Entstehung.

Breege/Juliusruh
Fischerdörfer haben immer ei besonderes Flair, ein wenig Fischerdorf und ein wenig Seefahrerdorf und ein kleinwenig Bauerndorf. Dann kommt noch der Pensionscharakter hinzu, der heute immer eine große Rolle spielt. Ein solcher Ort ist auch Breege am Breeger Bodden gelegen. Mit seinem geräumigen Hafen, mit einer Fischräucherei und gepflegten Häusern an der langen Dorfstraße die hinüberführt in den zweiten Ortsteil nach Juliusruh. Dieser Ort, direkt an der See liegend ist der jüngere. Er verdankt seine Entstehung dem Ruhebedürfnis eines rügenschen Adligen. Julius von der Lanken erbaute sich hier ein Schlösschen als Alterssitz und umgab alles im einem hübschen Park. Das Schlösschen ist verfallen aber der gepflegte Park ist längst in den Dienst der Urlauber gestellt wurden, die den kleinen Badeort mit seinem breiten Strand gern besuchen.   

Altenkirchen
Ich bitte auf besondere Aufmerksamkeit liebe Freunde, wir sind an einen wichtigen Punkt unserer Reise angekommen, hier ist unsere Birgit zu Hause. Ja ihr braucht gar nicht zu spotten, Altenkirchen mitten auf dem Windland Wittow ist wirklich ein bemerkenswerter Ort.
Dann hast du auch das Wort.
Altenkirchen trägt nicht nur den Namen, hier steht auch die älteste Kirche der Insel Rügen. Entschuldige den Zweifel, aber war das nicht die Marinenkirche in Bergen?
So behauptet man, aber unsere Kirche ist auf einen alten slawischen Begräbnisplatz erbaut wurden, unmittelbar nach der Erstürmung Arkonas im Jahre 1168 durch die Dänen.
In einem kleinen Seitenraum der Kirche, in der Wand ist eine alt steinerne Figur liegend eingemauert. Die Leute sagen es soll Swantevitz gewesen sein, der hier im Norden als größter slawischer Gott verehrt wurde und der nach seinen Sturz nun liegend das Gebäude der christlichen Kirche zu stützen hat. Und deshalb glaube ich fest daran, das es sich hier um die älteste Kirche Rügens handelt. In dieser Kirche predigte von 1792 bis 1808 Ludwig Theodor Kosegarten, der in seinen Dichtungen die Insel Rügen vielfach besungen hat und dessen Uferpredigten für die Fischer in Vitt weit bekannt wurden.

Wiek
Der Name Wiek hat einen Ursprung wohl schon bei der Wikingern, den Völkern die an einer Wiek, an Buchten lebten. Unser rügenscher Wiek trug zunächst den Namen „Medo“ und erinnert damit als Honigdorf an einen der Haupterwerbszweigen der Slawen, die Bienenzucht. Honig und Wachs ließen sich gut verkaufen. Erst später, vielleicht unter dem Einfluss von wikingerische Händler, erhielten mehrere Stellen auf Rügen den Namen Wiek, wie die Prora Wiek die Tromper Wiek oder der Ort Ralswiek.
In der Kirche zu Wiek kann der Besucher ein Reiterstandbild des heiligen Georg bewundern. Von ihm geht die Sage, dass erb die nördlichste Halbinsel Rügens von der damaligen Maulwurfsplage befreit haben soll. Und tatsächlich, bis zum heutigen Tage werden Sie keinen einzigen Maulwurfshügel auf Wittow finden. Heute erlebt man Wiek als einen sehr hübschen Hafenort, der geprägt wird durch viele kleine und mittelständische Unternehmen, welche Wirtschaftlichen Aufschwung in dieser Region bringen. Davon zeugt auch ein neues Wohngebiet am Rande des Dorfes, indem sich viele Neuwieker angesiedelt haben.

Vitt /Putgarden / Kap Arkona
Wir umkreisen in weicher Kurve das kleine Fischerdörfchen Vitt, dicht bei Arkona. Berühmt durch die kleine achteckige Kapelle mit Rohrdach. Berühmt aber auch, wie alle Vitten an der Küste, durch das einsalzen des Herings, das war zur Hansezeit besonders wichtig um Städte im Winter mit Nahrungsmitteln zu versorgen. Wenn wir noch einmal Wittow überfliegen, muss man daran zurückdenken, wie abgeschieden dieses Land für Rügen war. Heute hat sich die Halbinsel zu einen der meistbesuchten Punkte der Insel Rügen entwickelt, ja man kann sogar sagen, zu einer Art von Kulturzentrale, und eine nicht geringe Rolle spielt dabei der Rügenhof in Putgarden mit seinen reichhaltigen Angebot von Rügenprodukten sowie durch seine künstlerischen Initiativen.  
Wittow, das von den Gletschern der Eiszeit völlig Flachgeschobene Land ohne Wälder, Berge und Täler macht heute von sich reden.
Das Kapensemble mit Leuchtürmen und Burgwall breitet sich unter uns aus. Leuchttürme, schon immer Mahnen und Warner, aber auch Symbole der Romantik von Seefahrt und Küsten. Freundlich bei Sonnenschein, Farben und Stimmung, die vielfarbigen Küstengewässer, die doch so vielen Seeleuten in der Geschichte der Seefahrt Not den Tod brachten. Zwei Leuchttürme stehen dicht beieinander. Notwendig? Nein, aber die Technik des alten Turms reichte für die moderne Schifffahrt nicht mehr aus, so entstand 1902 der neue. Beide können heute als Aussichtstürme und Museum bestiegen werden. Unser Lieblingsturm, der kleinere Schlinkelturm aber, wird wohl immer Symbol des Kaps bleiben. Neben den Türmen die Jarumasburg mit dem Tempel des Hauptgottes der Ranen auf Rügen, des Swantevitz. Im Jahr 1168 wurde auch dieses Heiligtum, das letzte östlich der Elbe, von den Dänen eingenommen und zerstört. Damit begann die Christianisierung Rügens und eine neue geschichtliche Epoche.

Hier an einer der am meisten Naturbelassenen Küsten unserer Insel, an dem der aufmerksame Wanderer viele seltene Pflanzen und Naturarten entdecken kann, finden wir neben dem Neuerrichteten Feriendorf Bakenberg einen der schönsten und modernsten Campingplätze des Nordens.


Urlaubs Angebot vom 09.02.10

Urlaub auf der schönsten Ostsee Urlaubsinsel. Die Insel Rügen im Frühjahr erleben und alle Annehmlichkeiten einer Ferienwohnung im Seebad Breege. In der autofreien Anlage mit Ostsee Ferienwohnungen finden Sie viele Annehmlichkeiten wie z.B. Sauna und das Kühlungborn Frühstücksrestaurant mehr Informationen erhalten Sie hier...


Aktuelles vom 09.02.10

Ferientip: Mönchguter Museen im Ostseebad Göhren

Auf großes Interesse wird – insbesondere bei den jüngeren Museumsbesuchern – sicherlich auch die Teddybär-Schauwerkstatt stoßen, welche die Mönchguter Museen in Zusammenarbeit mit der Bärenmacherin Claudia Walter v. der Firma Ostseebären durchführen. Auf dem Museumshof wird am Donnerstag, dem 3. und 31. August, von 10 bis 17 Uhr vorgeführt, wie aus Holzwolle, Mohair, fünf Gelenken, Glasaugen und Brummstimme ein Teddybär entsteht. Im Heimatmuseum wird die Ausstellung „Vom Bauerndorf zum Badeort - Göhrens Weg zum Ostseebad“ gezeigt, welche die Entwicklung Göhrens zum zweitgrößten Ostseebad auf Rügen anhand von vielen historischen Fotos, Dokumenten und Objekten wieder aufleben läßt. Zu diesem Thema werden 14-tägig Abend-Vorträge um 19.30 Uhr im Mönchguter Heimatmuseum in der Strandstraße 1, angeboten. Gerade bei Kindern ist der komplett eingerichtete und voll begehbare Küstenfrachter „Luise“ sehr beliebt. Themen sind hier die Küstenschiffahrt, die Fischerei und der Schiffbau. Das Museumsschiff „Luise“ hat in diesem Jahr 100 jähriges Baujubiläum. Der Besan-Frachtewer wurde 1906 in der Werft G.&H. Bodewes in Martenshoek/Niederlande gebaut. Geschichtlich und volkskundlich ist die „Luise“ einzigartig. Alle Epochen der Rügenschen Küstenschifferei lassen sich an ihr festmachen. Das Jubiläum wird im September zum 4. Mönchguter Fischertag würdig begangen.

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